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Warum malen wir?
 

  • Was ist der Grund dafür?
  • Was bringt es Euch und warum malt Ihr so wie Ihr malt?
  • Warum gibt es so unendlich viele Landschaftsarbeiten und Tierbilder?
  • Warum gibt es so wenige Maler, die das malen was sie fühlen?
  • Was bewegt Euch beim Malen?

 

(schreib mir bitte auch deinen Antwort  info@malirina.de)
 


 

Das ist eine gute Frage Irina, ich weiß es selbst nicht genau

 

Ich liebe die Landschaftsmalerei am meisten, weil ich auch in das reale Leben Landschaften liebe!

 

Der Auslöser war bei mir, als ich vor knapp 5 Jahren eine Doku über Caspar David Friedrich sah. Sein Bild "Mondaufgang am Meer" hat mich tief beeindruckt und sofort in den Bann gezogen. Die Himmels und Lichtstimmung hat irgendwas, was ich gar nicht beschreiben kann. Keine Ahnung warum, Kindheitserinnerungen, Sehnsucht nach etwas, was es nicht mehr gibt oder vielleicht sogar  nie gab, ich weiß es nicht........




 



Warum malen wir?

Das ist einfach beantwortet Irina:


- ich male weil ich muss, ich kann nicht anders. Wenn ich Stifte und Farben sehe juckt es einfach in den Fingern.

- es bringt mir viel " ein geistiger Orgasmus ", ich fühle mich super gut dabei, wenn das Bild so wird wie ich es wollte. Nicht von der fotografisch genauen Wiedergabe, sondern von der Stimmung, von der Impression.
Ich male mich und meine Umwelt, eigentlich mein Leben. Die Motive sind alle aus meinem direkten Umfeld. Die Situationen habe ich quasi alle selbst erlebt.

Das Malen selbst ist ein meditativer Prozeß, ich kann entspannen und Ruhe finden.
Ich habe Ziele, weiß was ich nicht kann und das noch unendlich mehr geht.
Ich will und werde es lernen.

Es ist einfach schön
........und außerdem bin ich Egoist und will mir etwas gutes tun
Reiner

 



  

 

Warum malen wir?

Angefangen habe ich mit zeichnen. Ich hatte vor vielen Jahren eine
Schreibsucht, musste alle meine Gedanken aufschreiben. Dann habe ich versucht, meine Gedanken in Zeichnungen auszudrücken.
Die Bücher, haben oft leere Seiten, die musste ich alle immer voll schreiben, oder mit Zeichnungen füllen.
Dann versuchte ich die Zeichnungen auszumalen.
Ich merkte wie schön das ist, eine eigene Welt zu erschaffen.
Ich malte, was mir fehlte und fühlte mich glücklicher.
Mit der Bauernmalerei habe ich begonnen, weil das Geld knapp war und
malen konnte ich zu Hause.

Ich habe fast alles ausprobiert und geblieben ist das Malen mit Acryl.

Landschaften mag ich nur, wenn sie voller Blumen sind, Tiere malen kann ich nicht gut. Das ist wohl Liebhaber Sache, was man liebt, kann man besser ausdrücken.

Das Ausdrücken, was man fühlt, das habe ich in einer Maltherapie gelernt.

Auch dass jedes Ausdrucksbild die Antwort in sich hat ist fantastisch.
Ich male sehr bunt, weil mir die Farben gut tun.
Viele Bilder sind Sehnsuchtsbilder, Sehnsucht nach Liebe, nach Mutter sein.

Mandalas beruhigen mich , bringen mich in die Mitte. Wenn etwas schlimmes passiert, spalte ich mich ab, bin außer mir, wenn ich Mandales male, werde ich wieder ganz.

Beim Malen, kann ich meine Schmerzen vergessen, dann bin ich in einer anderen Welt. Wenn ich male, sitzen meine Katzen nahe bei mir und schauen zu, bin ich am PC, stören sie mich dauernd. Sie wissen auch, was mir gut tut.

Danke Georg für die interessanten Themen, die Du immer wieder hast.

Emy


 

  Farben berühren uns und vermitteln die Stimmunung




 


Warum malen wir?

Gefällt mir ausgesprochen gut dieses Thema. Hier meine Antworten:

Was ist der Grund dafür?


Ich hatte mal einen Garten. Da stand ich im Frühling vor den bunt blühenden Tulpen. Ich fand die Farbenpracht so toll, dass ich das unbedingt festhalten wollte.
Das Foto, was ich machte, gab die von mir empfundene Farbenpracht nicht richtig wieder. Da musste was anderes her.

Sollte ich es mit Malen versuchen? Ausgerechnet ich, die ja gar nicht malen kann? Bin dann in so nem Laden gewesen, hab mich für nen 3-Std.-Nachmittags-Kurs für Acryl-Malen angemeldet. Hat viel Spaß gemacht.
Habe weiter gemalt, auch Zuhause und bin bis heute dabei geblieben.

Heute kann ich sagen: Das Spiel der Farben fasziniert mich. Es macht Spaß, Farben auf die Leinwand zu bringen und manche Farben selber zu mischen, schöne Motive auszusuchen und sich in Gedanken darin verlieren.


Was bringt es Euch und warum malt Ihr so wie Ihr malt?

Es bringt mir viel für die Seele. Das Malen an sich, das Schwingen des Pinsels, mal weich, mal schwungvoll, mal zart. Es ist irgendwie wie das Streicheln meiner Seele und tut mir sehr gut.
Ich halte mich nach wie vor nicht für eine besonders gute Malerin.
Daher orientiere ich mich noch sehr an Vorlagen aus Malbüchern und Fotos.
Mit Acryl komme ich ganz gut zurecht. Irgendwann werde ich auch mal Pastellkreide ausprobieren.



Warum gibt es so unendlich viele Landschaftsarbeiten und Tierbilder?

In schöner Landschaft findet man häufig die Ruhe, die man im Alltag nur schwer findet. Man kann da entspannen, träumen, Kraft tanken, sich wohl fühlen. Bei Tieren weiß ich das nicht so genau. Male ich nur sehr selten. Ist vielleicht was, was unsere Herzen berührt?

Warum gibt es so wenige Maler, die das malen, was sie fühlen?

Ich wähle meine Motive nicht einfach so aus. Sie haben schon was mit dem zu tun, wie ich mich gerade fühle. Auch fühle ich sehr häufig mit meinen Bildern und den Motiven.

Als ich meine kleine Tango-Serie gemalt habe, habe ich diese Szenarien richtig miterlebt, meine Udo-Bilder geben mir auch sehr viel und Landschaftsbilder lassen mich vom Urlaub und Ruhe träumen. Ich meine, ich male schon, was ich fühle.


Was bewegt Euch beim Malen?

Farben und Bilder sagen manchmal viel mehr, als man mit Worten auszudrücken im Stande ist.
Ich wähle Motive aus, die mir zusagen, die mich berühren. Es macht mir Spaß, das Ganze auf die Leinwand zu bringen. Es ist was Eigenständiges, was ich ganz alleine auf die Reihe bringe, von der Motivwahl bis zur Ausführung.

Wenn ich an die vielen Bilder denke, die in meiner Wohnung überall an den Wänden hängen, bin ich stolz, trotz nicht so großen Talents so was auf die Reihe zu kriegen.

Mittlerweile bekomme ich immer mehr Lob aus meinem familiären und freundschaftlichen Umfeld. Es ist schön zu sehen, wie meine selbst gemalten Bilder auch bei anderen Freude auslösen. Das macht wirklich richtig viel Spaß und spornt mich an, immer weitere Bilder malen zu wollen
.

Kornelia

 


 
 

 -Malerei des freien Stils mit Irina Eirich


  
 

Warum malen wir ?

Hm.. ich denke ich muss malen, irgendwas wichtiges fehlt sonst...warum das so ist weiß ich nicht, ich zeichne gerne eine eigene kleine Welt da kann ich alles haben und nach meinen Vorstellungen Gestalten...beim Malen bin ich an einem Ort zu dem mir keiner folgen kann...also ein Ort wo es ruhig und friedlich ist....

in meiner Kindheit habe ich große Landschaften gemalt, ausgeschnitten und aufgeklebt so dass ich dann eine dreidimensionale kleine Welt hatte, in die ich gedanklich Stunden und Tagelang verschwinden konnte...und ein bisschen ist das eben heute auch noch so...

Mattis

 

 
 


Warum malen wir?

ich habe praktisch gedacht. Als ich in den Ruhestand ging, suchte ich eine Beschäftigung und kam zurück auf mein Öl malen 35 Jahre früher.
So griff ich wieder zur Farbe und zum Pinsel weil ich vermeiden wollte, dass mir meine Frau einen Staublappen und staubsauger in die Hand drücken würde, wenn ich so da rum sitze..............
Also lieber ins atelier als Tanzbewegungen mit dem Staubsauger.


Herzliche Grüße von
MeierLilienthal


Warum malen wir?

Schon in der Schule, als Kunst Hauptfach war, begeisterte mich unser Lehrer mit seinen Aufgaben Bilder zu malen. Auch damals kam es schon mehr auf den Ausdruck, als auf die technische Perfektion an.

Während ich das Internatsleben hasste, freute ich mich doch sehr auf den Kunstunterricht.
Während meiner beruflichen Tätigkeit hatte ich dann nur gelegentlich Zeit zu malen...auch meine Familie sollte nicht zu kurz kommen. 2003 motivierte mich Bob Ross immer wieder zum Pinsel zu greifen und mehr oder weniger gelungene Landschaften zu malen.

Eine Lernphase folgte, in der ich mich mit Büchern schulte oder auch Unterricht nahm.
Ende 2010 ging ich in die Ruhephase der Altersteilzeit und damit begann meine eigentliche Malerei.

Nun hatte ich Zeit für Ausstellungen und Vorträge, besuchte Vernissagen und knüpfte Kontakte mit Künstlern, was mich sehr motiviert. Inzwischen lege ich Herzblut in meine Bilder. Eigene Empfindungen fliessen mit ein und ich habe auch den Mut zu
ungewöhnlichen Farbkreationen.

Ich habe viel Freude an diesem Hobby. Darum male ich!


Egon



 - Bild Vernisage von Irina Eirich unbedingt ansehen!



 
Warum malen wir?

Ich habe schon als Kind angefangen zu zeichnen. In der Schule lobte mich mein Zeichenlehrer, was mich natürlich angespornt hat, besser zu werden.
Später habe ich mich dann an die Ölfarben gewagt und von da an viele große Landschaftsbilder gemalt.

Mein Wunschtraum war es damals, eine künstlerische Ausbildung zu machen, aber mein Vater sagte: "Malen ist brotlose Kunst, lerne lieber was Vernünftiges." Als braves Kind habe ich dann Fotolaborantin gelernt.

Dann kam meine Heirat, die Kinder und der Bau unseres Hauses nund es blieb nicht
viel Zeit zum Malen, aber ich habe es eigentlich nie ganz aufgegeben.

Ich hatte während der ganzen Jahre immer irgendein kreatives Hobby, aber wirklich entspannt hat mich eigentlich nur die Malerei.


Seitdem ich in Rente bin habe ich mich wieder intensiv mit der Malerei befaßt und viel dazugelernt. Es ist mir wirklich wichtig, zu malen. Ich brauche dieses Abschalten (vielleicht auch Verdrängen) der schlimmen Dinge, die um uns herum passieren.
Ich nehme mir das alles sehr zu Herzen und leide darunter und die Malerei hilft mir, abzuschalten.

Obwohl es in der Welt so viel Trauriges und wirklich Schlimmes gibt, können wir durch das Malen die Schönheit dieser Welt darstellen und die traurigen Dinge dabei in den Hintergrund schieben. Wenn ich male, dann bin ich in einer anderen Welt und kann vollkommen entspannen.

Ich kann die Schönheit der Schöpfung genießen und sie, wenn ich möchte, auch malen, um andere daran teilhaben zu lassen. Manche Maler malen die häßlichen Seiten dieser Welt, aber ich glaube nicht, das das die Welt besser macht und halte mich daran, Schönes darzustellen und für Andere sichtbar zu machen.

Ob mir das gelingt, weiss ich nicht, aber ich versuche es.

Mir tun die Menschen leid, die nur dem Geld nachjagen und für die es nichts Anderes gibt als: "Wie bekomme ich noch mehr davon". Das ist wirklich traurig und sinnlos.

Liebe Grüße, Hilde



 Die Bilder speichern diese Lebensenergie und gben sie an die Umgebung wieder




Warum malen wir?

Ich versuche mal auf das zu antworten, was mir wichtig ist.

Irgendwann im letzten November habe ich gespürt, dass mir etwas fehlt. Ein Hobby, das mich ablenkt, aber mich auch innerlich zufriedener macht. Ich bin zurzeit sehr gehandicapped durch diverse Operationen und deshalb auch nicht mehr so beweglich,
wie ich das früher war.

(Sonst wäre auch Sport in Frage gekommen.) Da ich im Grunde ein sehr energiegeladener Mensch bin, befriedigt mich meine momentane Verfassung natürlich nicht gerade, lässt mich unzufrieden und ungeduldig werden und oft auch gereizt reagieren. Naja, vielleicht ist das auch "normal", wenn man gerne etwas tun würde, aber dazu verdammt ist, sich ständig helfen zu lassen.

Deshalb wollte ich etwas für mich ganz alleine haben, etwas, wobei ich keine Hilfe brauche. (Ok, jetzt mal abgesehen von den künstlerischen Tipps, aber ausführen kann ich es alleine.)

Ich besann mich auf eine Zeit, in der es mir seelisch nicht gut ging und in der ich eine Langzeittherapie machte. Ich habe an nur einem einzigen Abend während dieser Therapie Fernseh geschaut, alle anderen Abende verbrachte ich beim Seidenmalen oder in der Töpferei. (Andere kreative Angebote gab es nicht.)

Auf einer Seite im Internet, die verschiedene Möglichkeiten vorstellen, die man im kreativen Bereich so tun könnte, ertappte ich mich immer wieder bei den Bildern. Also war klar, da zieht es mich hin.
Was ich malen will ist mir dabei immer noch nicht klar, nur, dass da etwas ist, was mich zieht.
Deshalb probiere ich im Moment auch viel herum, probiere Stilleben, Landschaften, Portraits und jetzt die Kinderbilder aus. Ich versuche mich in Acryl, in Aquarell, in Bleistift. Irgendwie ist alles noch ungewiss.

Mein großes Handicap: ich gehe viel zu kopflastig heran. Will alles am liebsten gleich können, wenn möglich gar perfekt und laufe gleichzeitig immer Gefahr, zu schnell aufzugeben. Aber daran arbeite ich grade.

Deine Frage mit den Gefühlen, Georg, beschäftigt mich schon die ganze Zeit. Obwohl ich -wie gesagt- sehr kopflastig bin, gibt es auch einen Teil in mir, der sehr gefühlsbetont ist. Irgendwie bin ich da ein bißchen extrem. Entweder nur Kopf oder nur Gefühl. Ich möchte im Grunde das Malen therapeutisch nutzen, da etwas Gleichgewicht reinbekommen, habe aber keinen Plan, wie das funktionieren könnte.

Allerdings denke ich auch, in mir brodelt noch so einiges, was ich zur Zeit verdränge und ich wünsche mir, wenn es denn ausbricht, dass ich in der Lage sein werde, diese Gefühlsanstürme mittels Bildern zu verarbeiten. Das ist eigentlich mein Ziel. Ein sehr hoch gestecktes. Ich hoffe bloß, ich lege mir die Marke da nicht selbst zuuu hoch.
Allerdings merke ich schon jetzt, dass ich beim Malen und Zeichnen wunderbar entspannen kann.
Es scheint also richtig zu sein für mich!